Klimaschutz mit Holz
Reduzierung des CO2 Ausstoßes mit RAL-GZ 425
Im Gegensatz zu anderen Materialien ist Holz ein natürlich nachwachsender Rohstoff – also erneuerbar – und besitzt die einzigartige Eigenschaft CO2 während der Wachstumsphase zu speichern, somit stofflich zu binden. Ganz konkret sind in 1m3 Holz etwa 0,7 – 0,8 Tonnen CO2 stofflich gebunden. Die anfallenden CO2 Emissionen bei der Herstellung von Holzbauteilen (Transporte, Trocknung, Verarbeitung) sind gering. In der Summe verbleibt ein erhebliches Speicherpotential über den gesamten Lebensweg der Holzbauteile.
Am Ende der Nutzungsphase können Möglichkeiten zur stofflichen Wiederverwendung im Sinne von Kaskadennutzung geprüft werden. Und wenn es als Baumaterial ausgedient hat, sind Aufbereitung für Holzfaserprodukte oder thermische Verwertung möglich. Zugleich belegen zahlreiche historische Gebäude in Holz Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit.

Nachhaltige Forstwirtschaft entlastet das Klima
Wenn Bäume gepflanzt werden, wird CO2 gespeichert
Nachhaltige Forstwirtschaft führt bei stofflicher und baulicher Verwendung von Holz nicht zu einer Bestandsminderung unserer Wälder. Das Wachstum junger Bäume führt wieder zu einer unmittelbaren Klimaentlastung. Ausschließlich Holz aus nachhaltiger und zertifizierter Forstwirtschaft darf für das RAL-Gütezeichen „CO2 senkende Holzbauwerke“ benutzt werden.
Wirtschaftswälder in Verbindung mit nachhaltiger Forstwirtschaft haben eine bessere CO2-Bilanz als Urwälder. In nicht bewirtschafteten Wäldern tritt unmittelbar nach dem Absterben eines Baumes ein Verrottungsprozess ein. Damit einher wird das eingelagerte CO2-der Umwelt wieder zugeführt.
Die Wälder Europas unterliegen nahezu ausnahmslos nachhaltiger Forstwirtschaft.Fazit: Holzbau und nachhaltige Forstwirtschaft sind kein Widerspruch, sondern Gemeinschaft.